Fit bleiben – auch von zu Hause möglich

Fitness ist gerade während der Corona-Pandemie ein immer präsenteres Thema geworden, da die Fitnessstudios im Zuge der Lockdowns immer wieder schließen mussten. Aber nicht nur Fitnessstudios waren geschlossen: Auch Teamsport durfte nur teilweise stattfinden. Aufgrund dessen mussten die Menschen sich eine neue Alternative suchen, um mehr Fitness in ihrem Alltag zu integrieren. Da der Arbeitsplatz vieler Arbeitnehmer*innen mit Bürojobs im Zuge der Pandemie ins Homeoffice verlegt wurde, wurde Fitness in den eigenen vier Wänden zu einem immer präsenteren Thema. Aufgrund dessen bekamen Fitness Apps immer mehr registrierte Nutzer, sowie mediale Präsenz. Da Fitness im Homeoffice immer noch ein gegenwärtiges Thema ist, stellen wir die elf besten Fitness Apps für mehr Bewegung vor und erklären, warum Arbeitnehmer*innen sich jeden Tag zumindest ein paar Minuten für etwas Bewegung nehmen sollten.

Warum ist Fitness im Homeoffice wichtig?

Um gesundheitlichen Schäden, die durch das ständige Sitzen bei der Büroarbeit entstehen könne, vorzubeugen, sollten Arbeitnehmer*innen Fitness in ihren Alltag integrieren. Aufgrund des ständigen Sitzens können nämlich Muskeln verkürzt werden oder Rückenschmerzen entstehen. Ein weiterer Vorteil von regelmäßiger Fitness: Sport kann vor schweren Krankheitsverläufen bei einer Covid-19 Erkrankung schützen. Außerdem hat Bewegung den Vorteil, dass Arbeitnehmer*innen sich nach der kurzen sportlichen Betätigung besser fokussieren können. Deswegen steigt ihre Produktivität an, weshalb Arbeitnehmer*innen besserer Arbeitsergebnisse erzielen können. Somit hat regelmäßige Fitness während der Pandemie nicht nur gesundheitliche Vorteile für die Arbeitnehmer*innen, sondern auch Auswirkungen auf ihre Produktivität und Arbeitsergebnisse.

Quelle: Unsplash

Die besten Fitness Apps fürs Homeoffice

1. Gymondo:

Bei der ersten Fitness App dieser Vorstellungsreihe, rund um die besten Fitness Apps, handelt es sich um Gymondo. Die App hat über 60 Fitness Programme und knapp 750 Workouts integriert. Die Workouts sind, für eine bessere Übersichtlichkeit, in die vier Kategorien Straffen, Muskelaufbau, Abnehmen und Beweglichkeit unterteilt. Außerdem können Nutzer*innen der App den Schwierigkeitsgrad ihrer Workouts auswählen, welche ganz klassisch in leicht, mittel und schwierig eingestuft sind. Zudem können Nutzer*innen in der App konkret angeben, welche Körperpartie sie trainieren wollen. Die Kosten der App belaufen sich auf knapp sieben Euro pro Monat (im Jahresabo), wobei es allerdings die Option gibt die App für einen Monat kostenlos zu testen. Außerdem ist die App sowohl für iOS als auch für Android verfügbar.

2. Asana Rebel:

Asana Rebel ist eine App, die sich auf Yoga fokussiert. Die Yoga-Sporteinheiten der App dauern im Schnitt zwischen 15-20 Minuten, weshalb diese sich optimal in kurze Arbeitspausen integrieren lassen. Auch bei dieser App lassen sich die Übungen wieder in drei Schwierigkeitsgrade einteilen. Außerdem ist die App zum Teil kostenlos verfügbar. In dieser kostenlosen Version gibt es jeden Tag ein neues Workout, sowie ein kurzes fünf Minuten Workout. Wem diese beiden Varianten allerdings nicht reichen, kann gegen Aufpreis mehr Übungen und Optionen freischalten. Im Jahresabo liegt das Premium-Upgrade bei knapp fünf Euro pro Monat und im drei Monats Abo bei knapp 13 Euro pro Monat. Zudem ist auch diese App für iOS und Android Geräte verfügbar.

3. Seven Minutes:

Wie der Name dieser App schon vermuten lässt, dauern die Workouts von Seven Minutes nur sieben Minuten und versprechen trotzdem eine optimale Fitness bei einem täglichen Workout. Nach dem Herunterladen der App müssen Nutzer*innen angeben, welche Körperpartien sie mithilfe der Workouts trainieren wollen. Außerdem in die App integriert sind sogenannte Live-Sitzungen. Mithilfe dieser Live-Sitzungen können Nutzer*innen auf der ganzen Welt miteinander trainieren. Allerdings wird in der kostenlosen Version nur ein Training angeboten. Das heißt, dass Nutzer*innen, die spezielle Körperpartien durch verschiedene Übungen trainieren wollen, in die App investieren müssen. Die Kosten liegen hierbei im Jahresabo bei ca. fünf Euro pro Monat, wobei die ersten sieben Tage gratis sind. Zudem hat die App die Besonderheit, dass Nutzer*innen keinen Schwierigkeitsgrad auswählen können, sondern die angezeigte Übung einfach so oft in 30 Sekunden wiederholen, wie sie es schaffen.

4. Gettoworkout:

Diese App funktioniert ganz nach dem Prinzip: Die Nutzer*innen bestimmen ihren individuellen Schwierigkeitsgrad, indem sie die Übung so oft wiederholen, wie sie es in der vorgegebenen Zeit schaffen. Dafür stehen den Nutzern*innen ein Timer mit Kurzanleitungen, oder auch optional ein Video, zur Verfügung. Außerdem gibt es innerhalb der App die Optionen sich einen Trainingsplan erstellen zu lassen oder Übungen selber auszuwählen. Auch bei dieser App liegen die Kosten bei fünf Euro pro Monat im Jahresabo, während die ersten zwei Wochen gratis sind.

5. Freeletics:

Auch die App Freeletics funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Gettoworkout, wenn es um den Schwierigkeitsgrad geht. Außerdem bestehen die Workouts dieser App aus vielen High-Intensiv-Übungen und aus einer Kombination von Kraft- und Ausdauerübungen. Aufgrund dessen ist die App genau das Richtige für schon geübte Interessierte. Außerdem lassen sich die meisten Übungen ohne zusätzliches Equipment ausüben. Ein weiterer Vorteil: Ein Großteil der Übungen ist kostenlos verfügbar. Somit müssen Nutzer*innen nur in zusätzliche Features, wie Trainingspläne, Geld in die App investieren. Hier liegen die Kosten bei ca. unter zwei Euro pro Woche im Jahresabo.

6. Nike+ Training Club:

Die gute Nachricht zuerst: diese App ist komplett kostenlos. Von Vorteil ist zudem noch, dass Nutzer*innen der App sich ihren persönlichen Trainingsplan zusammenstellen können, welcher sich auch den persönlichen Fortschritt anpassen lässt. Hierbei haben Nutzer*innen die Möglichkeit sich die Dauer des Trainings anzeigen zu lassen, um das Training optimal in ihren Alltag integrieren zu können. Außerdem ist in die App ein Feed integriert, auf dem Live-Trainings, gesunde Rezepte und Artikel zu finden sind.

7. DownDog Yoga:

Auch hier handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um eine auf Yoga fokussierte App. Diese App hat den Vorteil, dass die Yoga-Klassen heruntergeladen und somit auch ohne Internetverbindung durchgeführt werden können. Die Nutzer*innen können außerdem frei wählen, ob sie Sprachanweisungen benötigen oder lieber Musik während des Workouts hören wollen. Die Kosten der App liegen bei knapp elf Euro pro Monat oder bei knapp 66 Euro im Jahresabo.

8. LOOX:

Die Fitness App LOOX versucht vor allem Nutzer*innen anzusprechen, die gerne im Fitnessstudio und mit Equipment trainieren. Deswegen sind vor allem Übungen für den Muskelaufbau, den Fettabbau und die Kräftigung in das Übungsprogramm der App integriert. Aufgrund dessen sind circa 300 Trainingspläne von unterschiedlichen Expert*innen in die App integriert. Preislich liegt die App bei knapp fünf Euro in der Monatsmitgliedschaft und bei knapp 25 Euro als Jahresmitgliedschaft.

9. Pumatrac:

Die kostenlose App von Puma ist sowohl für iOS als auch Android Geräte verfügbar. Nach dem Herunterladen werden Nutzer*innen dazu aufgefordert vier persönliche Ziele und zwei Trainingsarten auszuwählen. Anschließend können die Workouts in festgelegten Zeitintervallen durchgeführt werden, wobei es auch immer ein hilfreiches Video sowie wichtige Tipps zur Ausführung der Übungen gibt. Außerdem: Wer den Wettkampf mit anderen Nutzer*innen sucht, könnte von Pumatrac begeistert sein. In der App ist es nämlich möglich mit anderen Mitgliedern der Community in einen sportlichen Wettkampf zu treten.

10. Fitnet:

Diese App ist kostenlos, aber allerdings nur für iOS Geräte sowie auf Englisch verfügbar. Diejenigen, die das nicht stört, bekommen mit der App allerdings einen Personal-Coach geboten, mit dem live im heimischen Wohnzimmer trainiert werden kann. Dabei gibt es die Möglichkeit zwischen Workouts in den Bereichen Yoga, Dance Fitness, Tabata und Intervalltraining zu wählen. Außerdem können Nutzer*innen wieder zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen.

11. Cyberrobics:

In diese App sind über 70 verschiedene Schulklassen integriert, aus denen die Nutzer*innen auswählen können. Allerdings sind die dazugehörigen Übungsvideos auf Englisch, doch für die, die Deutsch präferieren, gibt es auch die Option eines deutschen Voice-Overs. Bevor Nutzer*innen ein Video auswählen, können sie sehen, welches Equipment für den Kurs benötigt wird und wie lange der Kurs dauert. Die Kosten für diese App liegen bei ca. zwei Euro pro Monat im Jahresabo.

Quelle: Unsplash

Fazit

Abschließend kann gesagt werden, dass es für die Arbeitnehmer*innen von Bürojobs von Vorteil ist Fitness in den Alltag zu integrieren. Aufgrund dessen können nicht nur gesundheitlichen Schäden vorgebeugt, sondern auch neue Energie für mehr Produktivität im Arbeitsalltag getankt werden. Wollen Arbeitnehmer*innen in eine Fitness App investieren, um mehr Sport in den Alltag zu bringen, sind die vorgestellten Apps eine gute Wahl. Bei ihrer abschließenden Entscheidung für oder gegen eine App sollten die potenziellen Nutzer*innen auf ihre individuellen Bedürfnisse und ihre Anforderungen an die App hören und abwägen.

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