Internet ist unverzichtbar

Die Digitalisierung erleichtert so einiges im Leben. Auch der Arbeitsalltag im Homeoffice ist Dank der Digitalisierung und der Technik im Jahre 2021 kein Problem mehr. Durch technische Hilfsmittel wird es Arbeitnehmern*innen überhaupt erst ermöglicht, ihren beruflichen Tätigkeiten auch von Zuhause aus nachzugehen. Technische Tools wie Chats, E-Mails und Videokonferenzen erlauben trotz räumlicher Distanz weiterhin die Kommunikation zwischen Beschäftigten und den Kollegen*innen aufrecht zu erhalten. Auch der Kontakt zu Externen wird so ermöglicht. Technischer Anschluss zur Außenwelt ist für ein funktionierendes Homeoffice essentiell. Probleme gibt es dann, wenn das Internet mal nicht so richtig mitspielt. Eingefrorene Bilder bei der Videokonferenz, abreißende Verbindungen und der Datentransfer dauert gefühlt ewig. Ein instabiles Heimnetzwerk oder ein falscher Internetanbieter können dann schon mal den Anforderungen des Homeoffice nicht gerecht werden. 

Dabei stellt der Internetanschluss im Homeoffice den Dreh- und Angelpunkt für das Arbeiten von Zuhause dar. Ohne den richtigen Anschluss geht nichts! Daher ist es besonders wichtig, einen guten Internetanbieter zu haben, damit das Arbeiten im Homeoffice auch reibungslos ablaufen kann. Ganz ohne irgendwelche Störungen. Am Arbeitsplatz im Büro ist man eine einwandfreie Internetverbindung gewohnt. Im heimischen Office muss man da manchmal ein wenig nachhelfen und selber schauen, dass man eine stabile und möglichst schnelle Internetverbindung hat. Bei den zahlreichen Angeboten, kann man da schnell einmal den Überblick verlieren und schnell überfordert werden.

Wir stellen die besten Internetanbieter fürs Homeoffice vor und zeigen, was es alles zu beachten gilt.  

Was muss das Internet im Homeoffice leisten können?

Wer im Homeoffice arbeitet ist logischerweise auf schnelles zuverlässiges Internet angewiesen. Beschäftigte im Homeoffice müssen sich voll und ganz auf ihren Internetanbieter verlassen können. Dabei kommt es auf ein paar Kriterien an, die besonders im Rahmen des Homeoffices wichtig werden. Wer alleine oder zu zweit im Homeoffice arbeitet, für den reicht eine Bandbreit von 50 MBit/s aus. Das ist ausreichend für eine stabile Verbindung bei Videokonferenzen und Up- und Downloads großer Datenmengen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Partner ebenfalls aus dem Homeoffice arbeitet. Nutzen mehr als zwei Personen den Internetanschluss, beispielsweise wenn weitere Familienmitglieder ebenfalls zur gleichen Zeit online sind, wird eher ein Internetanschluss mit 100 MBit/s oder mehr benötigt. Ein Anschluss mit weniger MBit/s kann dann schnell überlastet werden.

Quelle: Unsplash

Vodafone

Vodafone bietet DSL-Pakete an, mit denen man neben einer Internetflat auch eine Telefonflat erhält. Das Telekommunikationsunternehmen bietet zudem zwei Produkte an, die DSL Internet auch ohne eine Festnetz-Flatrate beinhalten: die Produkte Red Internet 100 DSL und Red Internet 250 DSL. Der Tarif Vodafone Red Internet DSL 100 enthält eine Internet-Flat und einen Telefonanschluss. Geboten werden dem*der Nutzer*in ein Download mit bis zu 100 MBit/s und Upload mit bis zu 40 MBit/s. Dabei hat der Tarif hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Monatlich fallen Kosten von 36,98 € für diesen Tarif an. Im Preis inbegriffen ist ein WLAN-Router.

Deutsche Telekom

Die deutsche Telekom bietet DSL-Tarife an – MagentaZuhause genannt. Hierbei handelt es sich um Internet- und Telefontarife der Telekom. Benötigt wird dafür lediglich ein geeigneter Router für einen IP-basierten Anschluss – der auch mitbestellt werden kann, wenn benötigt. Die Tarife werden in den Varianten S bis XL angeboten. Die Internetflat S bietet dem*der Nutzer*in einen Download mit bis zu 16 MBit/s und Upload mit bis zu 2,4 MBit/s. In der XL-Variante werden dem*der User*in sogar ein Download mit bis zu 250 Mbit/s und Upload mit bis zu 50 MBit/s angeboten. Die Tarife M und L liegen dazwischen. Die Telekom bietet darüber hinaus zu jedem Tarif ein kostenloses E-Mail-Postfach sowie einen 15-GB-Onlinespeicher in der MagentaCloud an. Alle Flats enthalten zudem entweder eine Festnetz- oder Telefonie-Flat ins deutsche Festnetz in HD-Voice-Qualität.

Alle MagentaZuhause-Angebote kosten die ersten sechs Monate 19,95 € und werden dann ab dem siebten Monat teurer. Tarif S ist dabei mit 34,95 € der günstigste, Tarif XL mit 54,95 € im Monat der teuerste. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate; danach ist es monatlich kündbar. Für Leute unter 28 Jahren werden auch MagentaZuhause Young Tarif-Pakete angeboten, die sich im Speziellen an Studierende, Auszubildende oder Berufseinsteigende richten. Dabei sollen junge Leute Telefonie und Internet zu günstigen Preisen erhalten.

NetCologne

Das Kölner Unternehmen NetCologne versorgt Nutzer*innen in der Metropolregion Rheinland als regionaler Partner mit Internet-und Telekommunikationsleistungen. Zudem ist er bundesweit der größte regionale Telekommunikationsanbieter und verfügt über ein eigenes Glasfasernetz. NetCologne bietet die Internetflats NetSpeed 25, 50, 100, 500 und 1000 an, mit bis zu 1000 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload. NetSpeed 50 ist ein Festnetz-Tarif und beinhaltet eine Flatrate für Internetzugang, kombiniert mit einem Telefonanschluss. Angeboten werden hier 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload für monatlich 31,95 €, die ersten sechs Monate sind nur 19,95 € zu zahlen. Der Anbieter selber empfiehlt als Tobangebot den Glasfasertarif NetSpeed 500. Dieser bietet Nutzern*innen 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload.

Die ersten Monate liegt der Preis bei 39,95 € im Monat und erhöht sich dann auf 56,95 €. Die Bereitstellungskosten sind bei diesem Angebot gratis. Die Vertragslaufzeiten belaufen sich auf 24 Monate. Auf der Website von NetCologne findet man einen Online-Tarifberater, der mittels eines Fragengenerators herausfindet, welcher Tarif am besten für den*die Nutzer*in geeignet ist.

M-Net

Auch M-Net ist ein eher regionaler Telekommunikationsanbieter und versorgt in weiten Teilen Bayern mit Internet, Telefonanschlüssen und Fernseherempfang. Dabei versorgt M-Net den Süden Deutschlands mit DSL-Internetanschlüssen per Datenübertragung über das moderne Glasfaserkabelnetz. Die Glasfasertechnik, die schnelles Surfen im Internet ermöglicht, wird stetig von M-Net ausgebaut. M-Net bietet die Internetflats Surf-Flat mit 25, 50, 100, 300 und 600 MBit/s mit Glasfaseranschluss an. Der Anbieter selber empfiehlt die Surf-Flat 300, die einen Internetanschluss über Glasfaser mit Zugang zum öffentlichen Internet inklusive einer Internet-Flatrate enthält. M-Net bietet User*innen bei diesem Tarif bis zu 300 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload.

Das monatliche Entgelt für das Komplettprodukt bezieht sich hier auf 39,90 €. M-Net bietet die Möglichkeit an, Tarife ohne Mindestlaufzeit abzuschließen, sogenannte Flex-Tarife. Bei den Flex-Tarifen beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen. Andere Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von vier Monaten und verlängern sich jeweils um 12 Monate, wenn nicht fristgerecht innerhalb von 3 Monaten zum jeweiligen Laufzeitende gekündigt wird.

PŸUR

PŸUR-Kabelanschlüsse erreichen vor allem im Osten Deutschlands zahlreiche Haushalte. Bei PŸUR surfen Beschäftigte im Homeoffice über das Kabel-TV-Netz im Internet. PŸUR bietet verschiedene Internettarife an. Der Einsteigertarif PURE Surf 20 bietet dem*der User*in im Download 20 MBit/s und im Upload 3 MBit/s. Das Ganze kostet 22 € im Monat. Der Anbieter selber empfiehlt für das Arbeiten im Homeoffice den Tarif PURE Speed 200. Dieser beinhaltet einen Festnetz-Anschluss fürs Internet und ermögliche ein schnelles Surfvergnügen und sei ideal für das Heimnetz geeignet. PURE Speed 200 bietet Beschäftigten im Homeoffice im Download 200 MBit/s und im Upload 8 MBit/s.

Der Tarif verlängert sich um jeweils 12 Monate, wenn nicht fristgerecht innerhalb von 4 Wochen vor Vertragsauslaufende gekündigt wird. Der monatliche Preis beläuft sich dabei auf 33 €, sowohl ohne Hardware als auch inklusive einer WLAN Kabelbox. Mit dem Sparpreis zahlt man die ersten sechs Monate nur 20€ monatlich, ab dem siebten Monat dann den vollen Preis.

EWE

Der Anbieter EWE versorgt vor allem den Nordwesten Deutschlands mit  Strom, Gas und Mobilfunk aber auch mit Internet- und Telefonanschlüssen. EWE bietet sowohl DSL- als auch Glasfaser-Tarife für seine Nutzer*innen an. Alle Tarife werden in den ersten sechs Monaten zu Sparpreisen angeboten. Es werden drei DSL-Tarife mit bis zu 100 MBit/s und fünf verschiedene Tarife mit Glasfasertechnik mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1000 MBit/s angeboten. Der Anbieter zeichnet auf seiner Website den Tarif DSL 100 mit Top Preis und Top Leistung aus. DSL 100 bietet User*innen bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload. Man erhält die Flat ins Internet und ins Festnetz, zwei Leitungen mit bis zu drei Rufnummern und die EWE Cloud mit 5BG Speicher. Darüber hinaus sind verschiedene Optionen, wie Handy-und Auslandsflat und Unterhaltungsprogramme für einen Aufpreis zubuchbar.

Das Ganze ist für monatlich 19,99 €  und ab dem 7. Monat für 39,99 € erhältlich. Die Glasfasertarife reichen von Glasfaser 75 mit einem Download von bis zu 75 Mbit/s und Upload bis zu 25 Mbit/s für monatlich 19,99 €  und ab dem 7. Monat für 39,99 € bis zu Glasfaser 1000. Dieser Tarif bietet einen Download bis zu 1 GBit/s und einen Upload bis zu 100 MBit/s. Erhältlich ist der Tarif für monatlich 119,99 € über die gesamte Laufzeit.

Fazit für die besten Internetanbieter im Homeoffice

Es gibt zahlreiche Internetanbieter, deren Angebote und Tarife sich gut für das Homeoffice eignen. Wichtig ist, dass man vor allem auf das Download- und Upload-Tempo schaut, welches den eigenen Bedürfnissen entspricht. In der Regel hat man die Wahl zwischen DSL-Anschluss, Glasfaser, Mobilfunk, TV-Kabel und Satellit. Bevor man sich jedoch für einen Internetanbieter entscheidet, sollte man prüfen, welcher Anschluss überhaupt in den eigenen vier Wänden möglich, bzw. vorhanden ist. Auf den meisten Webseiten der Internetanbieter kann man über einen einfach Test und Angabe der Postleitzahl herausfinden, ob eine Verfügbarkeit für die eigene Wohnung gegeben ist. Dieser Test ist in der Regel kostenlos und unverbindlich.

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